Ferienprogramm Kartoffelernte

Ganz nach dem Motto „viele Hände schaffen ein schnelles Ende“ hatten wir heuer im Rahmen des Ferienprogramms Uehlfeld wieder einen Kartoffel- Ernte -Nachmittag angeboten.

Mit einem Kartoffelroder wurden die Kartoffeln auf die
Erde geschüttelt, wo sie dann von den Kindern aufgesammelt werden konnten

Die Kinder durften erleben, wie die reifen Kartoffeln aus der Erde kommen und dann beim Aufsammeln helfen. Ganz nebenbei konnten Sie erfahren, dass es ganz verschiedene Sorten gibt, die auch verschiedene Farben haben können z.B. gelb, rosa, schwarz, mit roten Augen; und auch die Formen variieren von ziemlich rund bis ziemlich länglich.

Natürlich wollten wir unsere Ernte auch gleich probieren und haben direkt auf dem Feld auf einem Feuertopf Pellkartoffeln gekocht. Als alle Kartoffeln aufgesammelt, waren auch die Pellkartoffeln weich und konnten von den Kindern zusammen mit Kräuterquark oder Kräuterbutter probiert werden. Das war vielleicht lecker – essen direkt frisch nach der Ernte und geschaffter Arbeit.

„Mit oder ohne Schale“ das war dann die Frage
beim Kartoffelessen, die meisten Kinder entschieden sich dann doch für „ohne“

Den Kindern hat es gefallen, und uns vom BioPrechtel auch!

Unsere Kartoffeln kann man nun auch wieder in unserer Kartoffelkiste kaufen, wie gewohnt in 3-Pfund-Tüten mit Vertrauenskasse. Auf Bestellung bieten wir auch größere Einheiten zum Verkauf an. Heuer haben wir die Sorten Linda, Quarta, Laura angebaut, als Besonderheiten noch die Sorte Heiderot, sie bleibt auch nach dem Kochen rosa, sowie die Sorte Blaue Anneliese, sie bleibt nach dem Kochen lila-schwarz. Neu ist unser „Bunter Kartoffelmix“, hier sind in einer Tüte drei Sorten (gelb, rosa, lila).

In den Tüten
befindet sich je eine Sorte oder ein Sortenmix aus 3 Sorten

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Blühpatenschaften – Das Feld lebt!

Für die Besichtigung unseres Blühpatenfeldes haben wir nun einen Termin festgelegt, es ist der 15. August 2021 ab 14:30Uhr. Alle Blühpaten und Interessierte sind herzlich eingeladen, das Ergebnis unserer heurigen Aktion zu bestaunen.

Orange die Ringelblume, blau die Phazelia, die weiße Kamille hat sich selbst ausgesät

Das Blühpatenfeld ist in diesem Jahr mit dem ausreichenden Regen auch besonders üppig geworden und liegt nun, seit das Getreide rundum abgedroschen ist wie eine blühende Oase zwischen den Feldern.

Es ist faszinierend zu sehen, wie das Feld lebt: ein summen und brummen, flattern und zirben! Und dieser Duft nach Blüten und Heu, Sommer und Honig, echt ein richtiges Insektenparadies!

Für unsere Blühpaten haben wir uns neben dem versprochenen Glas Honig und einer Teilnahmeurkunde wieder ein kleines Programm einfallen lassen: Frau Pfarrer Weimann wird mit uns eine kurze Feldandacht: „Andacht für alle Sinne“ halten. Danach besteht noch die Möglichkeit, bei einem Pflanzenquiz mitzumachen und auf diesem Wege unsere Blühpflanzen noch näher kennen zu lernen – mit Gewinnchance!

Bis zur Feldbesichtigung ist diese Sonnenblumenknospe dann sicher auch aufgeblüht

Natürlich besteht auch genügend Zeit, die Bienen und Insekten bei der Arbeit zu beobachten oder einfach nur die blühende Oase zu genießen.

Wegen der Corona-Bestimmungen muss sich jeder in eine Teilnehmerliste eintragen.

Für die Andacht empfiehlt es sich ein Kissen mitzubringen, dann kann man mitten in den Blüten sitzen.

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Geh aus mein Herz und suche Freud

Dieses schöne alte Kirchenlied von Paul Gerhard, das im Jahr 1653 (Wikipedia) erstmals veröffentlicht wurde, haben wir als Kinder oft im Gottesdienst und mit den Großeltern gesungen. Als ich mich die Tage an der Üppigkeit und das Wachsen in Feld und Flur freute, das wir heuer Dank des ausreichenden Regens wiedermal haben, ist mir das Lied wieder eingefallen. In der Galerie habe ich einige Strophen ausgesucht, die zu den Bildern passen, die mich so gefreut haben:

Da geht einem doch wirklich das Herz auf!

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Blühpatenfeld – es grünt!

Bei unserem Blühprojekt haben sich heuer wieder viele neue, aber auch langjährige treue Paten inspirieren lassen; fast die Hälfte unseres Blühackers mit 1ha Größe wird so von unseren Teilnehmern getragen, das ist richtig gut uns wir können damit eine Menge für Bienen und Insekten bewirken! Inzwischen wurde das Saatgut auch schon ausgebracht und ist dabei, sich zu entwickeln. Hier kommen ein paar Impressionen von unserer Blühpatenfläche

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Sonne tanken in Franken! – Landvergnügen 2021

Zwei Stellplätze auf unserer Wiese am Ortsrand haben wir heuer für unsere Landvergnügen-Gäste reserviert. Traumhafte Landschaft gepaart mit guter Infrastruktur (Einkauf auf dem Bauernhof via Automaten, Bierkeller, Spielplatz) erwartet urlaubshungrige und erholungsbedürftige Besucher.

Und das auch noch neben dem berühmten Storchendorf Uehlfeld, das von Voggendorf aus zu Fuß oder mit dem Rad schnell erreichbar ist. Für Natur- und Landschaftsliebhaber genau das Richtige. Hinter Voggendorf schließt sich eine wunderschöne Weiherlandschaft an, um das kleine Örtchen Gottesgab herum kann man Schwäne, Reiher und viele andere Wasservögel beobachten. Auch der Kiebitz fühlt sich bei uns wohl und kann beobachtet werden.

Schwanenversammlung bei Gottesgab

Der Slogan: „Sonne tanken in Franken“ der von unserem Betriebsleiter höchstpersönlich stammt, hat seinen Grund: was uns als Landwirte oft Sorge bereitet, nämlich die Trockenheit im Sommer, ist für Urlaub und Freitzeit gerade das Richtige. Rein statistisch gesehen gibt es bei uns nämlich viel mehr Sonnenstunden als z.B. in den Bergen.

Nachdem uns Corona bis jetzt bei Landvergnügen ausgebremst hat, dürfen wir nun die Saison 2021 offiziell starten. Trotzdem bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir bis auf Weiteres keine geführten Hofrundgänge anbieten und auch das beliebte Zuschauen beim Melken noch unterbleiben muss. Unser Kuhstall steht Ihnen aber offen und auf Wunsch dürfen Sie auch unsere kleinen Kälbchen begrüßen.

Wir freuen uns auf eine gute Landvergnügen-Saison und wünschen allen Gästen eine schöne entspannte Zeit bei uns auf dem Hof und im schönen Aischgrund

Ankommen! Hier sein! Leben.

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Nachruf für eine Kuh – Daysie

Liebe Daysie, gestern haben wir uns schweren Herzens durchgerungen, dich ins Paradies zu entlassen. Mit Deinen 18 Lebensjahren hattest Du für eine Kuh ein sehr gesegnetes Alter erreicht. Aber von den Strapazen Deiner letzten Geburt hattest Du Dich leider nie richtig erholt, dazu kamen noch ein böses Abszess am Bein und diverse Altersbeschwerden. So hast Du auch immer mehr von Deiner Lebensfreude und Energie verloren und brauchtest regelmäßig Schmerzmittel. Von diesen Qualen konnten wir Dich nun mit Hilfe unseres Tierarztes befreien. Wir werden Dich immer in guter Erinnerung behalten, als eine echte Charakterkuh, auf die wir uns immer verlassen konnten. Wir wünschen Dir eine schöne Ewigkeit im Paradies!

Daysie hinterlässt uns eine große Kuhfamilie, mit derzeit zehn weiblichen Nachkommen: 4 Töchter, 2 Enkeltöchter und 4 Urenkeltöchter. Insgesamt hat sie 15 Kälber geboren. Erst heuer noch hat sie von unserem Zuchtverband eine Auszeichnung bekommen, weil sie in ihrem Leben mehr als 100.000 Liter Milch gegeben hat, das schaffen nicht viele Kühe.

Für uns wird sie unvergessen bleiben und ist jetzt schon ein Teil der Hofgeschichte. Daysie war ein liebes Tier, das uns allen an Herz gewachsen ist und auch schon Namenspate für eine Kuschelkuh unserer Jüngsten sein durfte.

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Blühpatenschaft 2021 – Teilnahme ab sofort möglich

Nun zählen wir schon das dritte Jahr in dem wir Blühpatenschaften anbieten. Entstanden ist diese Idee aus dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Dieses hat uns inspiriert, um Blühpaten zu werben und den Teilnehmern direkt und unkompliziert die Möglichkeit zu geben etwas für Umwelt und Natur, für Bienen und Insekten zu tun.

Auch heuer haben wir wieder eine Fläche von 10.000m² für eine einjährige Blühfläche reserviert. Das bedeutet, es stehen 100 Anteile für je 60,00€ zum Verkauf. Die Fläche wird dann von uns angesät und gepflegt und steht unseren eigenen Bienen wie auch allen anderen Insekten in der Flur als Nahrungsquelle zur Verfügung.

Im August findet dann eine Feldbesichtigung statt, zu der alle Teilnehmer persönlich eingeladen werden und als kleine Anerkennung eine Urkunde und ein Glas von unserem eigenen Bio-Honig erhalten. Wie das im letzten Jahr war, könnt Ihr Euch in den gespeicherten Beiträgen unter „Blühpatenschaft“ sowie im Menü „Presse“ anschauen.

Die Zahl der Teilnehmer ist bis jetzt jedes Jahr gestiegen; wann hat man schon mal die Möglichkeit für etwas Gutes und Sinnvolles Geld zu geben und das Ergebnis bereits ein halbes Jahr später zu sehen. Und der Klimawandel geht nicht in den LockDown, auch wenn das Thema im Moment in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so präsent ist, besteht das Problem unverändert weiter.

Für die Teilnahme stehen Euch folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

A: Teilnahmeerklärung ausdrucken oder bei der Milchtankstelle mitnehmen, ausfüllen, unterschreiben und wieder bei uns abgeben oder an kontakt@bioprechtel.com senden;

B: PayPal-Link rechts oben klicken und den Beitrag direkt über PayPal an uns überweisen.

Teilnehmen können Einzelpersonen aber auch Vereine und Firmen

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Coffee – to stay – in Voggendorf

Wir freuen uns, dass wir das Angebot in unserer Milchtankstelle wieder erweitern konnten. Neben Kartoffelkiste, Milchautomat und Verkaufsautomat konnten wir nun noch einen Kaffeeautomaten aufstellen. Jetzt kann man in Voggendorf auch frischen Kaffee, Cappucchino, Latte Macchiato, Espresso, heißen Kakao und anderes mehr genießen. Im Verkaufsautomaten haben wir außerdem Becher mit Teebeuteln, die kann man dann mit heißem Wasser aufgießen.

Unser Kaffee-Automat von coffee-perfect

Natürlich alles in Bio-Qualität – Bio-Kaffeebohnen aus fairem Handel kombiniert mit unserer Biomilch – einfach ein Hochgenuss!

Für Eure Getränke, könnt Ihr eigene Tassen oder Becher mitbringen. Ansonsten haben wir auch recycelbare Pappbecher bereit. Es wäre schön, wenn Ihr Euer Getränk direkt vor Ort geniest, also „to stay“ und dabei die schönen winterlichen Impressionen auf Euch wirken lasst, die sich im Moment bieten. Es tut doch gut, ein paar Momente inne zu halten und ganz bei sich zu sein.

Die leeren Becher könnt Ihr gerne im bereit gestellten Mülleimer entsorgen.

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Krippe einmal anders

Ruhiger als gewohnt und ruhiger als gewünscht sind die Weihnachtstage heuer für viele von uns wohl verlaufen.

Die Weihnachtsfreude und Weihnachtsstimmung wollten wir uns aber von Corona nicht nehmen lassen. Ich finde, je mehr wir Weihnachten und Feiertage improvisieren mussten, desto näher können wir uns der heiligen Familie fühlen. Die Mutter Maria hatte sich die Geburt ihres ersten Kindes sicher auch anders vorgestellt und bestimmt hatte sie sich dabei den Beistand ihrer eigenen Mutter gewünscht.

Bei uns auf dem Bauernhof ziehen die Feiertage immer schnell vorbei, denn die Kühe fragen nicht, ob die Menschen gerade wieder im Lockdown, Shutdown oder Quarantäne-Modus sind. Die Tiere müssen trotz allem versorgt, gemolken und gefüttert werden und das ist auch für uns wichtig und gibt uns die nötige Zuversicht, dass sich die Welt weiterdreht und mit dem Neuen Jahr Neues Glück kommt.

In unserem zukünftigen Bienenluftraum haben wir eine kleine Krippe für Euch aufgebaut, die Schauspieler sind dabei lauter Kuscheltiere. Das soll für unsere Kinder ein kleiner Ersatz für die ausgefallenen Weihnachtsmärkte und Krippenspiele sein und bringt Euch vielleicht auch ein bisschen zum Schmunzeln. Die Krippe kann noch bis Heilig Drei König (6. Januar 2021) besichtigt werden.

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Wo der Karpfen steppt

„Nur die Harten komme nein Garten“ – so heißt es in Franken, wenn man ausdrücken möchte, dass jemand etwas durchstehen muss, wofür es besonderer Anstrengung bedarf. Und dabei ging es bei uns gestern nicht mal um die Einhaltung der Corona-Vorschriften, sondern um das Abfischen eines unserer Karpfenweiher.

Ein Blick aus dem Fenster verrät Euch, dass dies bei Eis und Schnee wahrscheinlich nicht unbedingt ein Vergnügen war. Aber was will man machen, wenn man überhaupt mal die Chance bekommt, heuer ein paar Karpfen zu verkaufen. Heuer, da alles anders ist und die „Karpfentouristen“ nicht aus den umliegenden Städten wie Nürnberg, Fürth, Erlangen, Bamberg zu uns in den schönen Aischgrund kommen, um einen leckeren „Gebackenen“ im Wirtshaus zu genießen.

Bauer Harald beim „Eisbrechen“

Nur kann man eben bei Tieren nicht einfach einen Logdown ausrufen und die Maschine ausschalten oder den Hahn zudrehen. Die Fische wurden zum Zwecke des Verkaufs gezüchtet und ihr Wachstum kann nicht mal Corona stoppen. Dieses wurde kürzlich im Beitrag des BR zur Situation der fränkischen Karpfenbauern (Karpfenkrise im Aischgrund) recht gut thematisiert.

Also bei uns sind die Weiher jedenfalls auch voll speisereifer Karpfen. Würde man diese noch ein Jahr im Wasser lassen, sind sie erstens zu groß für die Zubereitung als Gebackener und zweitens würde das Wasser für die Fische nicht mehr ausreichen. Schlimmsten Falls führt das zum Verenden der Tiere.

Die Situation ist also nicht nur wirtschaftlich ärgerlich, sondern auch für die Fische auf längere Sicht lebensbedrohlich.

Die Karpfen warten im Fischnetz auf ihre Abholung

Also wird jede Gelegenheit genutzt, die Fische zu verkaufen, wenigstens der „Karpfen-to-go“ ist noch möglich und so hatten wir das Glück, einen Teil unserer schönen Aischgründer an die Gastwirtschaft Walter Prechtel in Uehlfeld verkaufen zu können. Wer Karpfen isst, tut übrigens viel für Nachhaltigkeit, fördert die Wertschöpfung in der Region und nimmt vor allem kein Microplastik zu sich, wie es bei den Seefischen der Fall ist.

„Wo der Karpfen steppt“ ist übrigens ein Buch von Harald Weigand. Eine Art Reiseführer durch den Aischgrund, in dem gibt es auch eine Seite über unseren Hof. Außerdem viele Bilder und interessante Hintergrundgeschichten. Ein schönes Geschenk zu Weihnachten für alle, die gerne Rad fahren und wandern und den schönen Aischgrund noch besser kennen lernen wollen. Das Buch kann man unter anderem bei der Buchhandlung in Neustadt a.d. Aisch kaufen

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